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Situationsanalyse

Der erste Schritt der Sensibilisierungskampagne bestand daraus, typische Situationen zu erfassen und zu analysieren nach Hauptverursachergruppen und deren Motivation, den Rahmenbedingungen (räumlich und sozial) und den Handlungsmöglichkeiten vor Ort. Schlussberichte siehe Seite Dokumente.

Durch genaue Kenntnisse der Littering-Situationen und deren Rahmenbedingungen wird es möglich, angepasste Massnahmenpakete zu erarbeiten.

Wie wurden die typischen Littering-Standorte ausgewählt?
Einerseits wurde ein Fragebogen an alle Gemeinden geschickt, der Fragen nach Ort, Zeit, vermuteten Verursachern stellte. Aufgrund der Antworten (Bericht dazu  [PDF, 467 KB]) wurden Kategorien von Problemsituationen erarbeitet. Diese wurden in einem Workshop, zu dem wiederum alle Gemeinden eingeladen waren, vorgelegt und diskutiert. Dabei kristallisierten sich neun typische Standorte heraus. Es fanden sich auch neun Gemeinden, die bereit sind, an der Analyse mitzuarbeiten. Dieses sind:

Beteiligte Gemeinden/ Standorttyp
Arbon Park, Seeufer, Anlage; städtisch, zentral; Ausgang
Amriswil Park, Anlage; städtisch, abgelegen; Ausgang
Hohentannen Anlage; ländlich; Freizeit, Picnic
Bischofszell zentraler Platz, Bahnhof, städtisch; Hängen Wohnen
Kesswil Seeufer, Badi; ländlich; Freizeit
Bottighofen Strasse, Autobahn; Agglomeration
Wäldi Schulweg; ländlich
Weinfelden Zentraler Platz; Ausgang
Frauenfeld Bahnhof, zentraler Platz, Haltestelle; städtisch; Durchgang, Warten
Wil Zentraler Platz, städtisch; Aufenthalt, Durchgang; Einzugsgebiet aus dem Thurgau 

Die Analyse besteht aus Ortsbegehungen, Interviews mit Nutzern, Anwohnern und Gewerbe, Beobachtungen, Fotodokumentationen, Workshops mit Problemverursachern, bauliche Lagebeurteilung. Die Analyse der Littering-Situationen wird auch für andere Problembereiche nutzbar sein: Ruhestörungen, Unsicherheit oder Nutzungskonflikte.