Newsletter 4 Mai 2010
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www.littering.tg.ch
littering@tg.ch
Frauenfeld, im Mai 2010
Sehr geehrte Damen und Herren
Der Wunsch, dass nun die Gemeinden aktiv sein sollten, kommt seiner Verwirklichung näher - wir freuen uns, wenn es noch mehr werden! Sie haben kürzlich eine Wettbewerbseinladung bekommen, zum Mitmachen am Stop-(L)it – Preis, der mit 8'000 Franken dotiert ist. Ausgezeichnet werden Gemeinde-Aktionen die in Zusammenarbeit mit Jugendlichen organisiert und durchgeführt werden und möglichst originell und wirksam sind.
Stop-(L)it - Wettbewerb: 8'000 Franken zu gewinnen!
Mit dem Anti – Littering – Aktions - Wettbewerb „Stop-(L)it“ sollen die Gemeinden ermuntert werden, für die Ordnung in ihrem öffentlichen Raum und gegen das Littering, zusammen mit Betroffenen und auch den Jugendlichen, Sensibilisierungs-Aktionen durchzuführen. Eine Einladung zu diesem Wettbewerb wurde an alle Gemeinden versandt,
Anmeldeschluss für Aktionen ist 2 Wochen vor der jeweils geplanten Aktion, die letzten Aktionen sollten Mitte September stattgefunden haben. Letzter möglicher Anmeldetermin ist demnach der 30. August 2010. Wir hoffen, dass die Wettbewerbsjury viel zu tun bekommt! Bedingungen und Anmelde-Formulare sind auf www.littering.tg.ch abrufbar. Angemeldete Gemeinden erhalten dann eine Anmeldebestätigung mit der Teilnahmenummer darauf. Damit wollen wir sicherstellen, dass wir die Aktion bewerten und nicht die Komitees! Die Jury wird die Dokumentation bewerten, die spätestens drei Wochen nach der Aktion eingesandt werden muss. Die Preisverleihung ist am 25. November 2010 anlässlich des Anti – Littering - Forums in Weinfelden vorgesehen.
Dialog mit den Jugendlichen
Ein Schwerpunkt der Kampagne bleibt die Arbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Gespräch ist oft schwierig, da viele Nutzer des öffentlichen Raums in diesen Altersgruppen nicht organisiert sind. Mit einer speziellen Form von Gesprächsführung wird in einer Pilotgemeinde versucht, einen öffentlichen Dialog in Gang zu setzen. Diese Dialogform wurde erfolgreich eingesetzt um verhärtete Fronten aufzuweichen, z.B. in einem Konflikt um die Energieversorgung in Amerika,. Die Methode wurde in Amerika entwickelt und hat deshalb einen englischen Namen „Public Conversation“. Ziel des öffentlichen Dialogs ist, gegenseitiges Akzeptieren und Verstehen zu fördern und Neugier füreinander zu wecken. Auf dieser Grundlage können dann bekannte Konfliktlösungsstrategien überhaupt angewendet werden. In der Pilotgemeinde erworbene Erfahrungen werden am Forum vom 4. November 2010 in Weinfelden weitergegeben.
Die Anti-Littering - Kampagne 2010
Dem Amt kommt weiterhin eine koordinierende und unterstützende Funktion zu. Planung und Koordination der Aktivitäten werden unter Leitung des Kantons weitergeführt. Die Projektleitung besteht weiterhin aus Vertretern des Kantons, den mitfinanzierenden Verbänden KVA Thurgau und ZAB sowie der beauftragten Arbeitsgemeinschaft.
Kantonales Anti-Littering-Forum
Es ist vorgesehen, am 25. November 2010 ab 9 Uhr ein halbtägiges Forum durchzuführen, an dem sich die Gemeinden über die konkrete Umsetzung austauschen können, der Stop-(L)it - Preis verliehen und über die Pilotarbeit „Public Conversation“ zum Thema Littering und öffentlicher Raum berichtet wird. Es findet in Weinfelden, Gasthaus zum Trauben, grosser Saal, statt.
Unterstützungen für Gemeinden
Gemeinden, die sich eine Standortabklärung wünschen, können sich mit der Projektleitung in Verbindung setzen. Es steht bereits eine Checkliste [PDF, 316 KB] zur Evaluation von Littering-Standorten zur Verfügung.
Gesuche zur Unterstützung von Anti-Littering Massnahmen sind an Anita Enz zu richten und enthalten folgende Angaben:
· Kurzkonzept mit Angaben. Keine Massnahmen um der Massnahmen willen!
· Ort und Datum/Zeitraum der Massnahme / der Aktion
· Zielpublikum
· Kostenzusammenstellung / Abrechnungen (falls im Nachhinein eingereicht)
· Meldung der Aktion / Massnahme für die Internet-Seite „Aus den Gemeinden“
· Verwendung des kantonalen Littering - Logos
Weitere Aktivitäten
· Mitarbeit bei der Anti-Littering-Plattform des Bundes
· Prüfen und Umsetzen der Delegation der Bussenkompetenz. Diese ist in bisher vier grösseren Ortschaften an die von der Gemeinde bezeichnete Organisation abgetreten worden.
· Fortführen der bisherigen Kommunkationsmittel, insbesondere des Newsletters und der Homepage www.littering.tg.ch.
Freundliche Grüsse
Anita Enz

